Die Lernwerkstatt

Speziell für Lehramtsstudierende steht eine Lernwerkstatt im Erdgeschoss der Steinbeckerstraße 15 zur Verfügung.

In der Lernwerkstatt können Studierende mit Hilfe von Lern- und Lehrmaterialien und verschiedener technischer Geräte ihre Unterrichtsvorbereitungen z.B. für die schulpraktischen Übungen (SPÜ) durchführen. Dafür stehen ihnen in der Vorlesungszeit zudem studentische Tutoren zur Verfügung (Bitte auf die Öffnungszeiten achten!).

Studierende können Recherche für fachdidaktische oder unterrichtsnahe fachwissenschaftliche Seminare betreiben oder sich in kleinen Lerngruppen treffen um Unterrichtskonzepte für eine Unterrichtsreihe zu entwickeln oder/und Materialien für den Unterricht herzustellen. Dazu stehen zwei PC-Arbeitsplätze und verschiedene technische Geräte wie Drucker, Scanner und Laminiergerät zur Verfügung. Mobile Hocker sowie eine Fußschaukel unterstützen das Konzept des bewegtes Lernens.

Weitere Informationen zur Lernwerkstatt finden Sie hier

Projekt "Schule machen"

Für das Projekt "Schule machen" haben sich auch 2018 wieder die Türen der "Schule am Bodden" in Neuenkirchen bei Greifswald geöffnet. Für drei Tage arbeiteten in der Regionalen Schule Lehramtsstudierende mit Schüler/-innen der 5. - 9. Klassen. Dabei wurden wie jedes Jahr individualisierte Lernkonzepte, wie Lernbüro, Forschendes Lernen, WebQuest und Zukunftswerkstatt umgesetzt. So können zukünftige Lehrer/-innen Erfahrungen in innovativen Unterrichtsformaten sammeln, mit dem Vorteil, dass diese von Peer-Tutor/-innen und Dozent/-innen begleitet werden. Besonderes Merkmal der Schule in Neuenkirchen: die Schüler/-innen kommen mit iPads in die Schule. Damit erweitern sich die Möglichkeiten zur Umsetzung innovativer Unterrichtskonzepte. 

Für weitere Informationen bezüglich des Projekts "Schule machen" sehen Sie hier

Film "Schule machen" 

Projektleitung

Dr. Sabine Schweder
Dr. Margitta Kuty

Reinhören
Deutschlandfunk "Campus und Karriere" Schule machen

Konzepte 2018

  • Zukunftswerkstatt Mit der Methode Zukunftswerkstatt werden Schüler/-innen begleitet, um Ideen für eine "Traumschule" zu entwickeln. Mit unterschiedlichen Ansätzen und Instrumenten werden Austauschprozesse der Schüler/-innen angeregt. Darüber hinaus werden die Schüler/-innen begleitet ergebnisorientiert zu arbeiten und die dabei entstehenden Lernerfahrungen individuell zu reflektieren. Die Studierenden lernen nicht nur die Methode kennen, sondern erfahren, was Schüler/-innen in der Schule motiviert. Diana Raufelder und Sabine Schweder

  • Lernbüro Das Lernbüro ist eine Unterrichtsmethode, die Schüler/-innen für das Lernen selbstverantwortlich macht. Dafür gibt es ein Kompetenzraster und damit verzahnte Trainingsaufgaben. So kann der zumeist von den Lehrer/-innen geführte Unterricht aufgelockert werden. Sabine Schweder und Stefan Kulakow

  • Forschendes Lernen Mit dem Forschenden Lernen können Schüler/-innen eigenen Fragen nachgehen. Studierende erleben sich in der Rolle als Lernbegleiter und unterstützen die Schüler/-innen beim Planen und Umsetzen eigener Ideen. Martin Buchsteiner, Fredericke Schultz und Grit Jarmer

  • Web-Quest Das Internet wird Lernraum. Mit gezielten Fragen und Kompetenzrastern suchen die Schüler/-innen Antworten zu eigenen Fragen im Internet. Mit E-Books werden Ergebnisse zusammengetragen und präsentiert. Sabine Schweder und Jörg Holten

Qualitätsoffensive Lehrerbildung

Reflexive Praxisphasen und Schulnetzwerk

Im Rahmen des BMBF-Projekts Qualitätsoffensive Lehrerbildung (2016-2019) wird am Institut für Erziehungswissenschaft ab dem Sommersemester 2017 ein neues Format für das Schulpraktikum I im Lehramtsstudium entwickelt und erprobt. In diesem neuen Format werden die Praktikant*innen an Partnerschulen in und um Greifswald semesterbegleitend in Tandems agieren und von qualifizierten Peer- und Schul-Mentor*innen begleitet.

Es sollen kooperative Formen der Zusammenarbeit angebahnt und Beteiligungsstrukturen entwickelt werden, wobei die unterschiedlichen Profile und Bedarfe der jeweiligen Schulen die Ausrichtung vorgeben. Perspektivisch soll ein Schulnetzwerk entstehen, das nicht nur die Erprobung unterschiedlicher Varianten des Praxismodells ermöglicht, sondern auch verlässliche Strukturen und eine Plattform für effektiven Erfahrungsaustausch schafft.

Für nähere Informationen hierzu sehen Sie hier

Mentor/-innenqualifizierung für heterogenitätsbezogene Unterrichtskonzepte

Präambel

Schülerinnen und Schüler sollen nach dem Verlassen der Schule über „grundlegende Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Methoden, die es dem Einzelnen ermöglichen, selbständig den Prozess des lebenslangen Lernens zu meistern“, verfügen (KMK 2004). Dieses Bildungsziel verwirklicht sich durch aktive und individuelle Lernprozesse und eine damit verbundene Kompetenzentwicklung. Die Umsetzung dieses Bildungsziels benötigt vor allem pädagogisches Handlungswissen zu individualisiertem und damit adaptivem Lernen als Grundlage für einen professionellen Umgang mit heterogenen Lerngruppen.

Was wir wollen

Schülerinnen und Schüler abholen, das bedeutet, Unterricht auf unterschiedliche Weise zu gestalten. Immer mehr Unterrichtskonzepte ergänzen den von Lehrerinnen und Lehrern geführten Unterricht. Wobei sich die Konzepte nicht ausschließen, sondern vielmehr ergänzen. Mit der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung in M-V“ und dem Teilprojekt Mentor/-innenqualifizierung für heterogenitätsbezogene Unterrichtskonzepte werden Schulen unterstützt, zwei wissenschaftlich untersuchte Ansätze zu verstehen und zu implementieren. Auf diese Weise entwickelt sich bei den beteiligten Schulen Unterricht und es entsteht ein Probe- und damit Erfahrungsraum für Studierende.

Für weitere Informationen zu diesem Thema sehen Sie hier

Mathematische Schülerakademie

Das Institut für Mathematik und Informatik hat im September 2017 eine Mathematische Schülerakademie eingerichtet, zu der wir alle Schülerinnen und Schüler der Stadt Greifswald und des östlichen Mecklenburg-Vorpommerns herzlich einladen.

Der Kern dieser Akademie ist das Angebot an Schülerinnen und Schüler der Region, in jahrgangsgestaffelten Gruppen (Klassenstufen 3/4, 5/6, 7-9, 10-12) und in etwa 14-tägigem Rhythmus an mathematischen Arbeitstreffen am Mathematischen Institut teilzunehmen -- kostenlos. Die Gruppen werden jeweils von einer Studentin bzw. einem Studenten geleitet, wobei diese Gruppenleiter durch den Kontakt zur fachdidaktischen Abteilung des mathematischen Instituts Anleitung und Unterstützung bekommen können. Die Arbeitstreffen werden -- in Abhängigkeit von der Klassenstufe der Teilnehmer -- eine bis anderthalb Stunden dauern.

Neben diesen Präsenzgruppen gibt es auch Korrespondenzgruppen, in denen diejenigen Schülerinnen und Schüler an der Schülerakademie teilnehmen können, die wegen einer zu großen Entfernung von Greifswald nicht regelmäßig in Greifswald erscheinen können oder mögen. Hier wird der laufende Betrieb der Schülerakademie im Wesentlichen per E-Mail oder per Webkonferenz abgewickelt.

 

Für weitere Informationen zur mathematischen Schülerakademie sehen Sie hier

Das Lehramtsstudium in Greifswald gefällt mir, weil es eine gute Betreuung durch die Dozenten und Professoren sowohl in den Verstaltungen, als auch darüber hinaus gibt. Dies ist dann auch das, was ich am Lehramtsstudium in Greifswald besonders mag. Dazu kommt natürlich die Nähe zum Wasser und zu den beiden schönen Inseln Usedom und Rügen.

Franz Leissner (LA Regionale Schule Englisch + Geschichte, Beifach Polnisch)

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